Outlander (2-Disc Special Edition) [Blu-ray]
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Koch Media Koch Media Home Entertainment Outlander - 2-Disc Special Edition (Blu-ray)
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #232 in DVD
- Marke: Koch
- Erscheinungsdatum: 2010-01-22
- Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
- Format: Collector's Edition
- Originalsprache: Deutsch, Englisch
- Untertitel in: Deutsch
- Abmessungen: 2.20 Pfund
- Länge: 115 Minuten
Features
- FSK 16
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
Unter der Herrschaft der Wikinger landet ein Krieger aus weiter Ferne - Kainan - mit seinem Raumschiff auf der Erde. Im Schlepptau hat er eine bedrohliche Kreatur, ein außerirdisches Wesen, das er "Morween" nennt. Als das Biest die Gegend ins Chaos stürzt, schließen sich die Wikinger mit Kainan zusammen, um es zu vernichten. Denn nur er kann sich zum Sieg führen...
Kundenrezensionen
Eines der besseren Filme
Warum es dieser Film das ganze Jahr 2009 nicht in den Kino-Verleih schaffte wird wohl das unergründliche Geheimnis der Verleiher bleiben: Zumal mit James Caviezel (Kainan), Sophia Myles (Freya) und Jack Huston (Wulfric), keine "Nobodys" am Theaterspielen sind.
Man stelle sich einmal vor "Krieg der Sterne" wäre 1977/78 nur auf Video erschienen? Wie hätte dann aber solch ein großer Star-Wars-Kult auf der Erdkugel entstehen sollen?
Die Handlung in "Outlander" ist beste Paläo-SETI: Ein Außerirdischer landet im Jahre 709 in Norwegen und jagd ein Ungetüm ala Alien und Replik. Dabei trifft er auf Wikinger und gibt sich als Nordire und Drachenjäger aus. Seine Außerirdische Bewaffnung geht verloren, so dass er mit primitiven Waffen ein unbesiegbares Monster jagen muss, der nicht nur den Wikingern Erfurcht einflöst.
Der Plot ist gut strukturiert und enthält wohlverdiente Ruhepausen, bei denen auch Gefühle und kulturelle Eindrücke von den Wikingern vermittelt werden. Dabei wird unter anderem ein Schilder-Tanz zum Kräftemessen vorgeführt, der nicht nur Originell ist, sondern auch im Verlauf des Films eine wichtige Handlung einimmt.
Die Choreographie der Kampfszenen ist gut gelungen und die Spannungsmomente gehen voll auf. Auch der Schluß des Films und die dabei vermittelten Gefühlsmomente sind gelungen.
Weil der Film im Verhältnis zu Hollywood-Produktionen eine US-Kanadische Billigproduktion ist, hat man auf den Kino-Verleih in Deutschland lieber verzichtet. Das war allerdings nicht nur ein Fehler, sondern auch der Film und die darin enthaltenen Animationen brauchen sich hinter denen Hollywoods zu keiner Zeit verstecken. Sie wirken nicht überladen und sind gerade so angelegt, dass sie auch glaubwürdig erscheinen. Zum Teil sind sie sogar recht Originel!
Ein sehr guter Film der gewiss ins Kino gehört und sich im Videoverleih zu einem Renner entwickeln wird!
Sehr gute Unterhaltung
Leider habe ich diesen Film beim letzten Fantasy Filmfest verpasst und nach dem langen warten habe ich mich um so mehr auf die DVD Veröffentlichung gefreut.
Zugegeben, die Handlung ist nicht besonders tiefgründig aber allemal orginell.
Die Rollen sind mit guten Darstellern besetzt die den Figuren leben verleihen.
Der Film wird in den gut 2 Stunden Laufzeit nie langweilig, auch wenn er keine wirklichen Überraschungen beinhaltet.
Ich finde, dass Outlander einer der besten Filme ist die dieses Genre in den letzten Jahren hervorgebracht hat.
Auf jeden Fall sollte man beim anschauen der DVD nochmal gut 45 Minuten zusätzlich mit einplanen um sich im Anschluß die herausgeschnittenen Szenen im Bonusmaterial anzusehen. Diese sind durchaus sehenswert und man fragt sich weshalb sie der Schere zum Opfer gefallen sind, da sie den Film sehr gut ergänzen.
Endlich mal wieder ein "Männerfilm"!
Nach dem soliden "13. Krieger" musste man recht lange auf weitere vielversprechende Wikinger Action warten, leider enttäuschte dann 2007 ausgerechnet das potentielle Brett "Pathfinder" auf ganzer Ebene. Interessanterweise sollte ja erst Karl Urban die Rolle des Outlanders übernehmen, lehnte diese aber zu Gunsten von "Pathfinder" ab. Im Vergleich zu McTiernans 160 Mio. $ Big Budget Produktion, war Outlander" mit verursachten Kosten von 50 Mio. $ vergleichsweise recht günstig und darf daher auch eher als hochwertiges B-Movie, denn als Blockbuster verstanden werden.
Der Streifen macht dann von Beginn an auch einiges richtig, was in ähnlichen Filmen und TV- Serien rund um Außerirdische meistens ignoriert wird. Hier spricht der Held nämlich nicht von Beginn an O-Ton, sondern hat konsequenterweise seine eigene Sprache. Erlernte der 13. Krieger "Ibn" die Sprache der Wikinger noch durch einfaches Zuhören, beamt sich "Kainan", so der Name des Outlanders, diese per Netzhautscan ins Gehirn, was auch nicht ohne Nebenwirkungen bleibt. Auch die Gepflogenheiten und die Nahrungsmittel wirken fremd und so weiß Kainan" erst einmal nicht, was er mit einem Pferd so anstellen soll.
Die Story ist dann auch recht schnell erzählt und bedient sich bekannter Wendungen und Klischees allen voran der Dorfschönheit, die ihren Verehrer nicht heiraten will und sich dann natürlich in den Outlander" verliebt. Dieser (... natürlich hat er im Vorfeld die Familie verloren) wird erst einmal von den Wikingern gefangen genommen, darf sich aber schon recht schnell als "Insider" fühlen und zusammen mit den Nordmännern in den Krieg ziehen. Dabei erinnert vieles und letztendlich auch die Suche nach dem Feind an den 13 Krieger" ohne jedoch ein billiger Abklatsch zu sein.
Natürlich fallen dessen Production Values um einiges hochwertiger aus, was sich aber letztendlich bei "Outlander" lediglich an den FX-Shots rund um die SciFi Komponente festmachen lässt, die man beim Banderas Vehikel ja auch nicht vorfindet. Der Drache und dessen Interaktion mit den Wikingern sowie die Szenen auf Kainans Heimatwelt, können ihre CGI Herkunft dann auch nicht verbergen, wirken aber auch nicht trashig wie in einigen anderen B-Movies der letzten Zeit, z.B. "Mutant Chronicles". Die restlichen Sets und Kulissen sind gelungen wenn auch zweckorientiert, spiegeln aber gut das raue und kalte Norwegen wieder. Einige kurze Kamerafahrten sorgen dann zudem noch für tolle Landschaftsbilder. Die Optik ist ebenfalls hochwertig, auch wenn die blauen Farbfilter mittlerweile schon inflationär benutzt werden.
Die Action ist gut verteilt, in Anbetracht der Thematik und der geringen Wikingeranzahl zwar nicht übermäßig spektakulär, aber durchweg unterhaltsam und schön choreographiert. Dafür gibt es einige recht blutige und rohe Scharmützel, die sich zwar recht häufig in der Dunkelheit abspielen, aber trotzdem die FSK erfreuen dürften.
Schauspielerisch sieht es auch recht gut aus, James Caviezel gefällt in der Rolle des Outlanders, Sophia Myles sieht gut aus, Ron Perlman ist trotz des kurzen Auftrittes einfach eine coole Sau und als Überwikinger richtig Furcht einflößend. Der restliche Cast ist ebenfalls sehr solide und widmet sich den Genre üblichen restlichen Charakterparts.
Musikalisch sieht es ebenfalls sehr gut aus, der Score ist zwar kein Frontalbrett, aber eine durchweg schöne orchestrale Nummer, die in einigen pathetischen Szenen, vor allem dem obligatorischen Heldenende durchaus für Gänsehaut sorgt.
Fazit:
Zusammenfassend ist Outlander ein guter Genremix geworden, der durchweg ohne große Längen zu unterhalten weiß und in seiner Gesamtperformance an alt bekannte Männerfilme rund um Verbrüderung und roher Gewalt erinnert. Durchaus sehenswert!
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