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Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 [Blu-ray]

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 [Blu-ray]
Regisseur(e) Tony Scott

Unverb. Preisempf.: EUR 26,99
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Durchschnittliche Kundenbewertung:

Produktbeschreibung

Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3 DV


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #95 in DVD
  • Erscheinungsdatum: 2010-02-25
  • Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Format: Widescreen
  • Untertitel in: Deutsch, Englisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Hindi, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch
  • Länge: 106 Minuten

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
In Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 wird eine New Yorker U-Bahn zum Schauplatz eines Psychoduells zwischen John Travolta und Denzel Washington. Actionthriller von „Kawumm”-Spezialist Tony Scott.

Der Film ist das Remake eines 70er Jahre Streifens (Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123) an den sich viele Actionliebhaber gerne erinnern werden. Ein verschollenes B-Movie Kleinod könnte man sagen, mit Walter Matthau und Robert Shaw in den Hauptrollen. Ging es im Original, das im übrigen auf einem Bestseller von John Godey basiert, noch ausschliesslich um Geld, ersetzt im Remake Rache das Motiv. Aber bis der Zuschauer zu den wahren Motiven des Bösewichts vordringt explodieren erst Mal jede Menge Autos – und das ist nicht negativ gemeint. War es nicht Quentin Tarantino der einmal recht nachvollziehbar meinte: ich sehe auf einer Kinoleinwand lieber ein explodierendes als ein parkendes Auto? Tony Scott hat ihn erhört!

Der brutale Gangster mit Fu-Manchu Bärtchen Ryder (John Travolta) hat mit seiner Gang eine vollbesetzte New Yorker U-Bahn entführt. Die Forderung lautet: 10 Millionen Dollar, zahlbar innerhalb einer Stunde. Ansonsten wird eine Geisel nach der anderen hingerichtet. Während sich in den Eingeweiden der Megastadt ein Drama abspielt versucht Fahrdienstleiter Walter Garber (Denzel Washington) verzweifelt den Kampf gegen die Zeit zu gewinnen um Menschenleben zu retten. Aber Garber ist weder Cop noch Verhandlungsexperte. Er ist Beamter der New Yorker Verkehrsbetriebe. Doch Ryder besteht hartnäckig darauf ausschliesslich mit Garber zu sprechen. Weshalb?

Die Beantwortung dieser Frage steht bei allem explosiven Drumherum im Mittelpunkt des Films. Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 ist also strenggenommen ein Kammerspiel, ein Psychokrieg zwischen zwei denkbar unterschiedlichen Figuren. Diese Tatsache verhilft dem Film und dem nervös-hysterischem Stil seines Regisseurs zur notwendigen Erdung und führt zu einem verblüffendem Ergebnis. Das oft als Oberflächenkino gescholtene Werk Tony Scotts erhält plötzlich Raum zum Atmen, die Spannungsflächen zwischen Actionsequenzen und Geiselverhandlungen wirken ausbalanciert und der pulsierende Rhythmus der Schnittsequenzen und des Soundtracks trifft auf die Intensität zweier grosser Schauspieler – John Travolta und Denzel Washinton. Und noch mehr: Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 ist auf einer zusätzlichen Ebene gerade im Abgleich mit seinem Original auch die Zustandsbeschreibung einer dynamischen Stadt und deren Veränderungspotential. War New Yorks U-Bahn System im Original noch ein quietschender, graffittibeschmierter Schrotthaufen, dominiert jetzt High Tech, sauber – aseptisch – glatt. Ist Bösewicht Ryder in seiner Selbstgerechtigkeit von der moralischen Überlegenheit seines Tuns überzeugt, bleibt er dennoch nur eine diabolische Ausgeburt, ein Symbol seiner Zeit: dem unverhohlenem Rausch nach Geld und Macht. Garber unterscheidet sich von ihm durch seine Entscheidungen. Irgendwie bringt der Beamte es fertig zwischen Überfluss und Korrumption seine Würde zu wahren. Wenn er in der letzten Einstellung des Films in seinem Vororthäuschen verschwindet ist es als ob er einfach nach einem harten Arbeitstag nach Hause kommt. Die Stadt ist gerettet, erneut. ---Thomas Reuthebuch

Bonusmaterial

- Kommentar von Regisseur Tony Scott
- Kommentar von Drehbuchautor Brian Helgeland und Produzent Todd Black
- Keine Zeit zu verlieren: Making of "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123"
- „Third Rail“: Das U-Bahnsystem von New York
- Von oben bis unten: Charakterstilisierung
- Das Marketing für "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123"
- cineChat

Kurzbeschreibung
Der U-Bahn-Zug Pelham 123 wird zum Schauplatz eines brutalen Raubüberfalls, als bewaffnete Männer ihn in ihre Gewalt bringen und die Passagiere samt Zugführer als Geiseln nehmen. Anfangs reagieren alle mit ungläubigem Staunen, wie jemand so verrückt sein kann, einen Zug zu kapern - doch der altgediente Fahrdienstleiter der New Yorker Subway, Zachary Garber, weiß es bald besser. Denn der kaltblütige Anführer der Bande hat alles bis in das kleinste Detail durchgeplant. Er fordert ein saftiges Lösegeld innerhalb von einer Stunde - ansonsten wird er damit anfangen die Geiseln zu töten.


Kundenrezensionen

"Wir alle schulden Gott einen Tod!"4
Da ist sich der U-Bahn Entführer Ryder(John Travolta) ganz sicher. Genau so sicher, wie sich Regiseur Tony Scott bei der Umsetzung seiner Arbeit in -Die Entführung der U-Bahn Pelham 123- war. Das zeigt uns Scott schon in der ersten Minute. Wenn Jay-Z seine "99 Problems" ins Mikro schreit und wir uns in einem Meer aus schnellen Schnitten und rasanten Kameraschwenks kaum entscheiden können, wohin wir zuerst schauen sollen, wissen wir, was uns in den nächsten 106 Minuten erwartet. Scott bleibt dieser Linie treu. Das ist eine der großen Stärken, aber zugleich auch eine der Schwächen der Produktion.

Walter Garber(Denzel Washington) ist Angestellter der U-Bahn Betriebe MTA. Er ist strafversetzt worden, da er unter dem Verdacht steht, beim Kauf neuer Bahnwagen Schmiergelder kassiert zu haben. So darf er den U-Bahn Verkehr in der Zentrale lenken. Als die U-Bahn Pelham 123 von dem Ganoven Ryder und seinen Komplizen entführt wird, sitzt Garber dort an der entscheidenden Position. Ryder findet Gefallen an seinem Gesprächspartner, was ihn allerdings nicht von seinen Plänen abbringt. Er will 10 Millionen Dollar. Und das in einer Stunde. Um seinen Forderungen die nötige Nachhaltigkeit zu verleihen, tötet er eine Geisel. So kommt es zu einem Wettlauf gegen die Zeit und einem interessanten Wort-Duell zwischen Ryder und Garber. Bei der Geldübergabe geht fast alles schief und am Ende ist es Garber, der Ryder gegenübertreten muss. Wie das endet? Lassen sie sich überraschen...

Ich will mich zunächst an den Stärken von Tony Scotts Film auslassen. Das wären zunächst die Hauptdarsteller. Denzel Washington und John Travolta sind noch immer Ausnahmekönner ihres Fachs. Zwei Akteure, denen man jeden Charakter ohne wenn und aber abnimmt. So auch hier, in den Rollen des degradierten U-Bahn Managers und des gnadenlosen Entführers. Besser ist das kaum zu spielen! Dann ist da der Spannungsbogen, den Scott erzeugt. Wer bei -Die Entführung der U-Bahn Pelham 123- Langeweile aufkommen spürt, der muss andere Vorstellungen von Spannung haben als ich. Scott hat das brillant in Szene gesetzt und zieht die Schraube bis zur letzten Rille gekonnt an.

Was die schnellen Schnitte und Schwenks angeht, so kommen Fans der Old-School produzierten Filme damit nicht immer zurecht. Zu hektisch wirkt das manchmal, passt allerdings in den Spannungsaufbau hinein. Wenn Scott das Bild stoppt und die ablaufende Zeit einblendet, wird jedem klar, dass er hier dem Vorbild "24" huldigt. In den Szenen zwischen Travolta und Washington nimmt Scott Anleihen bei -Verhandlungssache- und ist sich am Ende auch nicht zu schade, eine Sequenz von -Speed- zu adaptieren. Was die Verbrecherjagd am Schluss des Films angeht, erwarten uns einige irreale Szenen und Scotts Logiknetz weist ein paar Löcher auf, durch die locker ein ganzer Wal entkommen könnte.

Soviel zu, den von mir so empfundenen, negativen Aspekten. Allerdings ist das Kino, und keine Dokumentation. So bin ich der Meinung, dass die positiven Aspekte klar überwiegen und -Die Entführung der U-Bahn Pelham 123- in jedem Fall ein sehenswerter Thriller ist. Allein Washington und Travolta lassen einen die etwas dünne Story verschmerzen. Und spannend ist der Streifen allemal. Für die weniger guten Momente des Films lasse ich Ryder sprechen: "Scheiße erwischt einen immer." Na also; als ob wir das nicht schon immer gewußt hätten. Lassen sie sich also von den unterschiedlichen Kritiken zu Scotts Film nicht abhalten, schieben sie den Silberling in den Player und entscheiden sie selbst.

Schneller, fetziger, langatmiger ...2

Das Treiben in der New Yorker- U-Bahn geht seinen gewohnten Gang bis ein gewisser Ryder (John Travolta) und seine Männer schwer bewaffnet den Zug kapern und die Passagiere als Geisel nehmen. Verhandlungspartner wider Willen ist der wegen Bestechung degradierte Bahnbeamte, Lieutenant Garber (angenehm unaufdringlich: Denzel Washington, "Training Day"). Ryder fordert Lösegeld in beträchtlicher Höhe, sonst stirbt ein Passagier nach dem Nächsten...
Remakes und kein Ende: Diese Neuauflage von Tony Scott ("Last Boy Scout", "Domino") des spannenden Thrillers mit Walter Matthau aus den 70ern ist im Gegensatz zum Original schnell geschnitten, mit fetzigem Score unterlegt, zieht im Vergleich aber trotzdem deutlich den Kürzeren.

Zwar ist Travolta bekannter Weise immer am besten, wenn er den bösen Part mimt, doch hat er seiner Rolle hier nicht viel Neues hinzuzufügen- im Prinzip spielt er hier die selbe Rolle wie schon in "Broken Arrow". Auch Washington und der famose James "Tony Soprano" Gandolfini können nicht überspielen, dass hier lediglich routinierte, leidlich spannende Konfektionsware geboten wird. Manchmal ist weniger eben mehr: Daher lieber noch einmal das Original anschauen !





Ordentliche Blu, mittelmäßiger Thriller3
Hab als Einstand für den neuen Full HD-TV eine aktuelle BD in der Videothek gesucht und bin auf diesen Film gestoßen. Da mir Tony Scott-Filme im Allgemeinen zusagen, hab ich auf gut Glück mal zugegriffen.

Zum Film kann ich sagen: Ganz ok für einmal anschauen
Zur BD: Tolles Bild aber unausgeglichener Ton

Zum Film:
Das Original hab ich bislang noch nicht gesehen, aber werde dies bei Gelegenheit mal nachholen, da das Remake zwar (wie bei Scott-Filmen üblich) sehr schick aussieht dennoch spannungsarm ist.
Die Story um eine entführte U-Bahn in New York durch einen kleine Gruppe brutaler Ex-Knackis mit einem redseligen Chef (J. Travolta mit fiesem Haarschnitt), durch den ein scheinbar unbescholtener Angestellter bei der U-Bahn-Gesellschaft (D. Washington) in den Fall hineingezogen wird, ist nicht sonderlich originell aber ansehnlich inszeniert.

Die üblichen Logiklücken ziehen sich quer durch die leider arg vorhersehbare Story, der es an ausgefeilten Dialogen und Actionelementen fehlt. Wirklich interessant ist nur das dann doch spannend gewordene Psychoduell der Hauptcharaktere über die Mikrofone, der Rest (Besetzung und Verlauf der Handlung) arg dröge.
Travolta gibt den Fiesling gewohnt mies (wer die "Punisher"-Verfilmung von 2004 kennt weis was ich meine) und Washington kann man leider die Rolle des Bahn-Angestellten nicht wirklich abnehmen. Der Rest der Besetzung bleibt wegen des schwachen Drehbuches blass.

Zur Blu-ray-Disc:
Die gewohnte Videooptik von Scott passt hier perfekt. Scharfe Kontraste und kräftige Farben (dominierend blau, grün und braun) lassen die BD aufleuchten und sind ein Sehgenuss.
Leider gab es bei mir ein paar Tonprobleme. Die deutsche Tonspur war extrem unausgewogen. Es wurde viel zu leise gesprochen und wenn die gelungene Musikuntermalung eingesetzt hat, haben die Wände dann (zu) laut gewackelt.
Das Bonusmaterial fand ich ebenfalls arg dünn. Nur ein Making of, etwas Infomaterial über das U-Bahnnetz von NY, Audiokommentare und BD live, wo im Moment nur Werbung für weitere Sony-Titel gemacht werden.

Und ein Wendecover ist ebenfalls vorhanden ;-)))