Produktinformation
Oben

Oben
Von Peter Docter, Bob Peterson, Thomas McCarthy

Preis: EUR 19,95 & wird bei einer Bestellung über 20 EUR versandkostenfrei geliefert. Details

Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Versand und Verkauf durch Amazon.de

21 neu oder gebraucht verfügbar EUR 13,33

Durchschnittliche Kundenbewertung:

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #43 in DVD
  • Marke: WALT DISNEY
  • Erscheinungsdatum: 2010-01-21
  • Bewertung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Formate: Dolby, PAL
  • Originalsprache: Deutsch, Englisch
  • Untertitel in: Deutsch, Englisch
  • Länge: 93 Minuten

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit Oben hat die Animationsschmiede Pixar erneut ein kleines Meisterwerk geschaffen. Die anrührende Geschichte über eine generationenübergreifende Freundschaft.

Pixar war vor gut 20 Jahren mit dem Vorsatz angetreten die Vorherrschaft von Disney im Bereich der Animationsfilme zu erschüttern. So zeichnete sich bereits der erste Streich des Studios, Toy Story durch einen erfrischend neuen Ansatz nicht nur auf der technischen Ebene aus. Ging es bei Disney immer um die Geborgenheit der Familie liessen die Pixar Filme von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen dass es ihnen um das Subjekt ist, also um die Ich-Werdung ihrer Figuren. In Oben verschränken sich diese Ebenen aufs wundersamste und werden darüberhinaus noch mit einem Schuss japanischer Animationskunst angereichert.

Der kinderlose Witwer und ehemalige Luftballonverkäufer Carl, ein mürrischer Greis wie er ihm Buche steht, sieht sich von der postmoderne überrannt. Sein kleines Häuschen ist von Wolkenkratzern umzingelt und allenthgalben versucht man ihn ins Seniorenheim abzuschieben. Doch der renitente Carl hat andere Pläne. Bevor sein Leben endgültig vorbei ist beschliesst er zu seinem grossen Abenteuer aufzubrechen. Von abertausend Luftballonen getragen schwebt er kurzerhand mit seinem gesamten Haus davon und macht sich auf die grosse Fahrt nach Südamerika. Der Misanthrop hat jedoch einen blinden Passagier. Der rundliche Russell, dem in seinen Pfadfinderauszeichnungen noch die gute Tat an einem Senioren fehlt. Trotz aller Widrigkeiten bleibt der kleine Kerl hartnäckig entschlossen den Grantler zu beglücken. Der schwierige Beginn einer rührenden Beziehung zwischen Jung und Alt.

Regisseur Pete Docter hatte bereits mit seinem ersten Spielfilm Die Monster AG mitten ins Schwarze getroffen. Und auch bei Oben trifft er mit traumwandlerischer Sicherheit immer den richtigen Ton. Bereits die ersten 15 Minuten des Films sind ein Lehrstück in Sachen Exposition. Da wird in wenigen Szenen ein gesamtes Menschenleben durcherzählt, eine Beziehungsgeschichte im Zeitraffer. Der schüchterne Carl der auf die abenteuerlustige Ellie trifft, eine grosse Liebe mit grossen Enttäuschungen (das Paar kann keine Kinder bekommen), von grossen Träumen (sie wollen ein Leben voller Abenteuer leben) und noch grösseren Anpassungen, vom Mittelstandleben, dem Alter und schliesslich Ellies Tod. Das alles schafft die Voraussetzungen für Carls Entscheidung, gespeist aus dem Selbstvorwurf seiner geliebten Frau nicht gerecht geworden zu sein, und noch einmal aufzubrechen, nach „Paradise Falls“, wie das anvisierte Fleckchen Erde zweideutig heisst. Diese Prämisse hätte unter weniger talentierten Händen dem Film bereits eine schwergängige Schlagseite verpassen können. Doch das Gegenteil ist der Fall. Das Haus erhebt sich in einem denkbar poetischen Einfall unter dem Auftrieb heliumgefüllter Luftballons von seiner Verankerung im Hier und Jetzt, und mit ihm, festgeklammert auf der Veranda, der nervige, hyperaktive, von seinen eigenen Eltern vernachlässigte Jungpfadfinder Russel. In der Annäherung zwischen den beiden ungleichen Reisegefährten erst kommt das Abenteuer in Gang. Die zwei merken schon bald dass sie aufeinander angewiesen sind. Carl muss sich mit seiner unausgelebten Vaterrolle auseinandersetzen und der Junge spürt zum ersten Mal so etwas wie Anteilnahme und Bestätigung. Oben ist ein Film geworden den man jedem ans Herzen legen möchte, ein Film der den Spagat zwischen Unterhaltung und Aufklärung, zwischen Kunstanspruch und Massengeschmack spielerisch hinbekommt. Ein grosser Wurf.--Thomas Reuthebuch

VideoMarkt
Carl Fredericksen hat Zeit seines Lebens mit seiner Frau davon geträumt, die Welt zu bereisen, Abenteuer zu erleben und in Südamerika die Paradise Falls zu besuchen. Immer ist etwas dazwischen gekommen. Nach ihrem Tod will der 78-Jährige die Pläne endlich in die Tat umsetzen, zumal sein Häuschen einer neuen Immobilie den Platz räumen soll. Unfreiwillig begleitet von dem hartnäckigen Pfadfinder Russell macht er sich auf den Weg - inklusive seines Häuschens, das sich, an zahllosen Ballons aufgehängt, in die Lüfte schwingt.

VideoWoche
Auch der zehnte Film aus der Produktion der Pixar Animation Studios ist wieder ein ganz besonderes Projekt: Inszeniert von "Die Monster AG"-Macher Pete Docter, traut sich der Film an für einen Trickfilm ungewöhnliche Themen wie Alter und Sterblichkeit, zaubert daraus jedoch ein bewegendes, mitreißendes und mitunter urkomisches Abenteuer über die Erfüllung lang verdrängter Lebensträume. Dazu kommen der für Pixar typische wunderbar originelle Humor und einige Einfälle, die das Zeug haben, in die Filmgeschichte einzugehen.


Kundenrezensionen

Einer der besten Pixar-Filme überhaupt!5
Ich habe hier soviel schlechtes über den Film gelesen das ich mir die Blu-Ray erst zulegen wollte wenn sie günstiger geworden ist.Auf der Einkaufsliste steht dieser Streifen schon eine zeitlang,schliesslich habe ich alle Pixar-Filme zu Hause stehen!
Nun,der Film ist eine Wucht von einem Animationstreifen wie er besser nicht hätte ausfallen können.Schon der Beginn über Carls Werdegang vom Knaben bis zum Greis ist einfach allerliebst und rührend ohne dabei ins kitschige zu driften oder zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken.Allein diese Sequenzen sind meisterlich inszeniert.Alles was der Film darüberhinaus bietet ist Entertainment pur mit einem wirklich schönen Ende...Pixar at it`s best fällt mir da nur ein."Oben" ist einer der besten Pixar-Streifen überhaupt.Meiner Meinung nach kommen da nur noch "Die Unglaublichen","Ratatouille" und WALL°E heran welche für mich persönlich die bislang besten darstellten.
Auch die Bildqualität ist vom allerfeinsten,denke ich man hat schon die absoluten Blu-Ray Referenzen erlebt wird man hier wieder eines besseren belehrt...unglaublich!
Auch die Kurzfilme "Dougs Sondermission"(hier sieht man was Doug kurz vor Carls und Russels auftauchen erlebt)und das eigenständige urkomische "Teilweise Wolkig" können qualitativ mit dem Hauptfilm mithalten.Informative Extras runden das Ganze noch ab.
KAUFEN!!!

super4
Der Titel ist sehr befremdlich, die Story ist einzigartig, die Bilder sind gut, Die Effekte im Film sind nicht übel, die Deutschen Synchronstimmen sind gut gewählt, der Alte Mann ist spitze, die Spannung ist gut, der Spaßfaktor ist hoch, die Trauer ist auch hoch, man weint, dann lacht man, dann wundert man sich ärgert man sich und dann ist der Film nach 90 Minuten leider aus.

Den Film kann man schwer in Worte fassen. Tja, er zehnte computeranimierte Spielfilm der Pixar Animation Studios und der Walt Disney Company ist wirklich ein Empfehlenswerter Film. Und wie alle Pixar Filme hat auch der Film einen Vorfilm Teilweise Wolkig.

Dieser Vorfilm hat ne witzige Handlung: Die Handlung spielt in einer Welt, in der die Störche den Menschen und Tieren die Kinder im Schnabel herantragen. Kaum haben sie ihre Lieferung abgegeben, so geht es zurück zu den Wolken, deren Oberseiten sich als gottähnliche Wesen zeigen, die aus Wolkenmasse alle jungen Geschöpfe formen und mittels Blitzschlag zum Leben erwecken. Jede dieser Wolken wird von einem Storch besucht, der von ihr die Kinder, in einem weißen Stoffsack verpackt, entgegennimmt.

Und er ist gut gemacht und ich mag die Vorfilme von Pixar, die es hoffentlich bald alle mit den neuen auf einer neuen DVD oder Blu Ray geben wird.

Der Film hat 175 Millionen US $ gekostet, er hat in den USA 294 Mille eingespielt, weltweit im ganzen 723 Mille. Wer sich mit Animationsfilmen auskennt, wird den Preis ANNIE Film kennen, so was wie der Oscar aber für Animationsfilme, was ich sehr gut finde. Da hat der Film hier 9 Nominierungen bekommen. 2 Preise gewannt er, dass 4. x in Folge zum besten Animationsfilm. Er bekam auch übrigens 5 Oscar Nominierungen.

Der Film mag für viele befremdlich wirken weil er mit Trauer beginnt, eigentlich mit Spaß aber mit ernst und Trauer und ich finde dass ehr gut gewählt, denn so wie der Film ist habe ich noch keinen gesehen und ich finde auch die Story am Anfang gut, wie der Alte Mann mit seiner Jungen ELLIE den Lebensabend bestreitet, wie er die als Kind kennen lernt, wie es halt damals in den 50 er Jahren war, wie er sein Idol auf der Leinwand anstarrt, wie er wenig redet und wenig Probleme macht, sie sind glücklich und ich Glaube die Message oder eine von dem Film ist, nimm das Leben nicht so schwer, oder, Scheiß dich nicht immer an bei jedem Dreck, und vor allem, die Liebe zählt nur die Liebe, Liebe vergibt und Liebe pflegt, sie ist da und nie fort, sie hilft und nimmt dich an wie du bist, und auch eine gute Message, auch wenn du keine Kinder kriegen kannst, du wirst auch so geliebt, ja der Film ist traurig, er hat einen hohen Anspruch. Er zeigt die Liebe von Mann zu Frau, einer Frau die als Kind aussah wie ein kleiner Zombie Dämon, und im später wie eine Prinzessin. Es ist ein Film über verborgene Wünsche und vergessene Gedanken, über die Reise ins Nichts und den Urlaub im Nirgendwo.

Sehr gut fand ich den Hund DOG im Film, ein echter Depp, aber ein netter der noch dazu eine sehr gute Rolle spielt. Sicher hätte man erfahren können wie die Hundehalsbänder als Dolmetscher Computer genau funktionieren wieso Hunde so viel Redelust haben, wie dass alles gemacht wurde, wieso ein Luftschiff 200 Meter lange sein kann, ja da hätte man viele Fragen stellen können aber ich will mich auf den Film einfach einstellen wie er ist. Einfach süß.

Die 3 D Version vom Film fand ich nicht gut, da kann man sich nicht so gut konzentrieren auch wenn 3 D heut zu Tage besser ist als in meiner Zeit der Roten und Grünen Brillen, mit 3 D konzentriert man ich weniger auf die Story, ich mag sowieso lieber 2 D und Digital. Und so habe ich den Film dann auch noch Mal gesehen und ich muss sagen, er ist viel besser, er wirkt stärker, er wirkt ruhiger, er wirkt effizienter, die Gefühle kommen mehr raus.



Kurzhandlung Teil 1:

Die Handlung in mehreren Teilen dass habe ich auch noch nie gemacht, Also wie kann man den 1. Teil des Filmes beschreiben? Nun ja so - Der Film beginnt mit der Annäherung Carl Fredricksen und seiner späteren Frau Ellie. Es folgt eine gelungene Sequenz, die uns das gemeinsame Leben der beiden zeigt, mitsamt allerlei liebevollen Momenten, aber auch traurigen wie die Nachricht, dass die beiden keine Kinder bekommen können und endet schließlich mit dem Tod Ellies.

Und da muss ich sagen, dass das alles sehr gut gewählt ist, keine Szene war zu viel, eher zu wenig, die Szene mit der Unfruchtbarkeit wurde kurz angedeutet, beide hatte kein Kind, der Tod wie er dich ereilt, ja dass war echt zum Heulen, und dass taten wir auch, und ich muss sagen wenn der Film real verfilmt wird, mir gefällt die Pixar Version sicher besser.

Der Film hat ja anfangs keine Dialoge, er ist Also sehr ruhig, kann man sagen doch ist er sehr laut, in deinen Gedanken in deinem Kopf und dass finde ich wieder gut.

Kurzhandlung Teil 2:

Tja das ganze kann man natürlich weiterspinnen aber da sich der Film ja in 3 Teile gliedert hier die letzten 2, die man erzählen kann. Also CARL wird immer mehr Lethargisch, dann soll noch von so einer blöden Baufirma sein Haus abgerissen werden und ich kann sagen, ich mag keine Baufirmen, jedenfalls, nimmt CARL den Kampf gegen Bauherren und Pflegepersonal auf. Er bringt sein Haus einfach zum Fliegen! Jedoch hat er nicht mit dem blinden Passagier gerechnet, den er unversehens auf seiner Veranda findet: Der überambitionierte Pfadfinderjunge RUSSELL, so ein kleiner fetter Kerl der auf Abzeichen aus ist. Schwuppsdiwuupps ist RUSSELL an Board und bleibt dort, und so unternehmen die beiden eine aufregende Reise nach Südamerika. Dort begegnen sie einem anhänglichen Riesenvogel KEVIN, eine Art Paradiesvogel, die ja der Junge CHARLES MUNTZ Mal fangen wollte bei den Paradiesfällen wohl in Venezuela, einem trotteligen Golden Retriever namens DOG und einer nicht ganz so freundlichen Hundemeute, die sie zu einem alten Zeppelin bringt. Und hier erwartet das ungleiche Duo eine große Überraschung: CHARLES MUNTZ. Doch dieses Treffen entwickelt sich als alles andere als erfreulich.

Ich finde dass der Film den Unterschied zwischen Melancholie und Spaß, zwischen Kurzweil und Abenteuer gut hinkriegt auch wenn einiges Längen hat, auch wenn einiges nicht todspannend ist, macht ja nichts, ich fand die Story trotzdem gut. Was mir gut gefallen hat ist der leichte Zynismus von CARL, dem alten Kerl, und die Dinge die sich um den kleinen Pfadfinderjungen drehen der nur ein Abzeichen noch haben will, der keinen PAPA hat, da er die Zeit hat und eine Haushälterin.

Was kann man sagen - Die Animationen sind - wie nicht anders zu erwarten war - wieder einmal fantastisch, die 3D-Effekte sind zwar nicht so überzeugend wie in manch anderen Filmen, aber das macht nichts, dafür sind meiner Meinung nach die Unterschiede zwischen dem alten Mann und dem Jungen sehr stark und trotzdem passen sie so zusammen wie man nur sagen kann, beide brauchen sich, wieso keiner die vermisst und ein Haus fliegen kann mit Luftballone, ja das ist ja egal, ist ja nur ein Film passt aber sehr gut ins Geschehen.

Was ich schade fand, RUSSELL ist ja 8 Jahre alt, aber im Film sagt er das nie, von seinen Eltern redet er nie, und die Menschen sehen alle in der Großstadt bis auf einige Leute dass Haus gar nicht, dass war etwas unlogisch. Ich Glaube wenn der Film Real verfilmt wird, heißt er Gran Torino. Ja ich fand den Film super, mir gefiel er gut, ich habe mich amüsiert, wir waren traurig und erregt ja der Film den kann ich empfehlen. Übrigens CARL im Film ist 78 Jahre alt, und MUNTZ so um die 120.

In Frankreich wird CARL vom Charles Aznavour dem Sänger gesprochen. Wenn man übrigens ausrechnet, die Hütte hat ca. 144 m² mit Stock und Keller und Veranda, ca. 50 70 Kg auf 10 m² Haus, Also zusammen hat dann das Haus ca. 45 50.000 KG. So jetzt rechnen wir dass ein Heliumballon 4,63 Gramm aufnehmen kann. Und man rechnet weiter, kommt man darauf dass man 12 13 Millionen Luftballone brauchen würde um so ein Haus mit CARL aufzuheben, Also dass wird mein nächstes Projekt, hoffe es wird EU gefördert. Übrigens CARL im Film wurde WALTER Matthau und Spencer Tracy nachgeahmt, die Wasserfälle sind die Salto Angel, 979 Meter hoch im Südosten von Venezuela.

CARL hat ein altes Büffelgewehr, ein 1874 er Sharp, dass früher sehr oft im Einsatz war. Ach ja und kurz zu sehen ist dass CARL den Homeshopping Kanal guckt. Ach ja, die Berge im Film nennt man Tepuis. Tepuis sind durch Erosion entstandene, einzeln stehende, bis über 3000 Meter hohe Tafelberge in Venezuela, Guyana und Brasilien. Die Tepuis bestehen meist aus Sandstein und besitzen teils schroff abfallenden Schluchten und Spalten, das Plateau ist oft nur von der Luft aus zu erreichen.

Wie gesagt, ich mag den Film er zeigt viel und zeigt auch wenig, er ist sehr gut gemacht, er hat Logiklöcher, er hat Spannungsarme Momente, und wieder große, die Hunde sie übrigens alle nach dem Alphabet benannt, dem griechischen, der Freund von Alphabet Also der Hund ist ein Golden Retriever und ich kauf mir jetzt ein Haus.

89 von100

Einer der schönsten Filme aller Zeiten5
Dies ist für mich einer der schönsten Filme aller Zeiten (und steht für mich auf einer Stufe mit "Vertigo" und die "Die Brücken am Fluss"). Er zeigt nicht nur die Virtuosität, mit der Pixar Geschichten zu erzählen versteht, nein, er zeigt generell, dass nur Pixar es zurzeit versteht, Geschichten allein mit Bildern und nicht nur über Dialoge oder gar Qequassel zu erzählen.
Schon bei "Wall-E" vollbrachten sie die Meisterleistung, die ersten 20 Minuten des Films vollkommen ohne Sprache fühl- und erlebbar zu machen. Bei "Oben" nun ist es die grandiose Anfangs-Sequenz, die in 5 Minuten ein ganzes Eheleben mit all seinen Freuden, Enttäuschungen und Widrigkeiten des Alltags zeigt. Ich schäme mich nicht, zuzugeben, dass ich im Kino von dieser Szene so ergriffen war, dass ich aus dem Weinen gar nicht mehr herauskam - und das hat mich ebenso sehr überrascht. Doch nie zuvor habe ich in einer anmutigeren Art erzählt bekommen, wie sich Träume zerschlagen können, nicht, weil sie vom Alltag emotional verdrängt werden, sondern weil im Alltag Rechnungen bezahlt werden müssen, um Dächer auszubessern, Krankenhausaufenthalte zu bezahlen oder Ähnliches.
Diese Sequenz legt die Stimmung der folgenden Filmhandlung fest. Und dementsprechend folgt die weitere Geschichte dem Finden von Träumen mit einer stark melancholischen Note. Schon alleine das und die Beschäftigung mit dem Tod ist für einen Trickfilm äußerst mutig. Zu welchem Schluss der Film dann kommt, ist ebenso emotional erzählt, wie die Charaktere liebevoll mit all ihren Macken gezeichnet sind.
Wer kann, sollte sich den Film übrigens im Original anhören, denn nur dort ist die Stimme von Russell und den Kinderfiguren wirklich zuckersüß. Zumindest die österreichische (!) Synchronfassung kann bei Carls noch mit dem Original mithalten.

15 von 10 Punkten.