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The Dark Knight - 2-Disc Special Edition [Blu-ray]

The Dark Knight - 2-Disc Special Edition [Blu-ray]
Regisseur(e) Christopher Nolan

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Produktbeschreibung

Beschreibung:
Die Fortsetzung von Batman Begins, The Dark Knight, vereint Regisseur Christopher Nolan und Hauptdarsteller Christian Bale, der erneut die Rolle des Batman/Bruce Wayne in seinem Kampf gegen das Böse verkörpert. Unterstützt von Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent setzt Batman sein Vorhaben fort, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Das Dreiergespann erweist sich als effektiv. Doch bald sehen Sie sich einem genialen, immer mächtiger werdenden Kriminellen gegenübergestellt, der als Joker bekannt ist: Er stürzt Gotham in ein anarchisches Chaos und zwingt Batman immer näher an die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Rache. Heath Ledger ist als Batmans Erzfeind Joker zu sehen und Aaron Eckhart spielt Dent. Maggie Gyllenhaal übernimmt die Rolle der Rachel Dawes. Zurückgekehrt aus Batman Begins sind Gary Oldman als Jim Gordon, Michael Caine als Alfred und Morgan Freeman als Lucius Fox.

Angaben laut Hersteller
Darsteller: Christian Bale, Michael Caine, Aaron Eckhart, Morgan Freeman, Maggie Gyllenhaal
Regisseur(e): Christopher Nolan
Sprache: Französisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1), Portugiesisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
Anzahl Disks: 2
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Warner Home Video - DVD
Erscheinungstermin: 17. Dezember 2008
Spieldauer: 153 Minuten


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #158 in DVD
  • Marke: Warner
  • Erscheinungsdatum: 2008-12-17
  • Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Originalsprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch
  • Anzahl Disks: 2
  • Abmessungen: 2.20 Pfund
  • Länge: 153 Minuten

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Auf den Straßen von Gotham City herrscht noch immer keine Ruhe. Ein Haufen selbst ernannter Batman-Imitatoren macht Jagd auf das organisierte Verbrechen und muss dabei ein ums andere Mal vom Original gerettet werden. Die Polizei ist deshalb gar nicht gut auf den Mann im Fledermauskostüm zu sprechen, der die Justiz einfach in die eigenen Hände nimmt. Als ein neuer Stern an Gothams Himmel erstrahlt – der Staatsanwalt Harvey Dent verschreibt sich dem Kampf gegen Verbrechen und Korruption – stehen nur noch Lieutenant Gordon, Butler Alfred und Erfinder Lucius Fox Batman treu zur Seite. Schweren Herzen muss Bruce Wayne zudem mit ansehen, dass die Liebe seines Lebens, Rachel Dawes, und Harvey Dent ein Paar werden. Als plötzlich der geniale Joker die Bühne von Gotham City betritt, werden die Karten noch einmal neu gemischt: Der Joker verspricht den Anführern der organisierten Kriminalität Batmans Tod. Dabei geht der offenbar komplett wahnsinnige und durch und durch böse Joker buchstäblich über Leichen. Hat Batmans letzte Stunde geschlagen?

Nach dem bereits beachtlichen Erfolg von Batman Begins schwingt sich Christian Bale erneut als der schwarze Rächer durch die düsteren Straßen von Gotham City. War schon der erste Teil, in dem Regisseur Christopher Nolan (Memento) den Mann im Fledermauskostüm in Szene setzte, ein filmisches Kleinod, so ist The Dark Knight schlicht ein Meisterwerk, das zudem Heath Ledger in seiner letzten, Oscar gekrönten Rolle eindrucksvoll ein Denkmal setzt. Dabei ist The Dark Knight weit mehr als nur ein gewöhnlicher Superhelden-Film: Der Film ist die psychologische Auseinandersetzung mit dem Bösen, auch in sich selbst. Nicht nur Gotham City, sondern auch Batman – verfolgt von den eigenen Dämonen - steht am Abgrund. In Angesicht des Wahnsinns und der Allgegenwärtigkeit des Bösen, wahrlich Furcht erregend verkörpert vom Joker, fangen auch die Guten an, die Regeln zu missachten. Vor allem Harvey Dent sieht sich mit dem Dilemma konfrontiert, Gutes tun zu wollen, aber dafür moralische Grenzen außer Kraft setzen zu müssen.

Trotz all der Action- und Comic-Elemente bleibt Nolans filmische Vision des Bösen dabei erschreckend real. Dies ist natürlich vor allem auch Heath Ledger verdanken, der in seiner Rolle den schieren Wahnsinn auslebt und die Stimmung des Films vorgibt: Die Welt ist ein dunkler, gefährlicher Ort, an dem jede Entscheidung die falsche sein kann. -- Birgit Schwenger

Kurzbeschreibung
Die Fortsetzung von Batman Begins, The Dark Knight, vereint Regisseur Christopher Nolan und Hauptdarsteller Christian Bale, der erneut die Rolle des Batman/Bruce Wayne in seinem Kampf gegen das Böse verkörpert.
Unterstützt von Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent setzt Batman sein Vorhaben fort, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Das Dreiergespann erweist sich als effektiv. Doch bald sehen Sie sich einem genialen, immer mächtiger werdenden Kriminellen gegenübergestellt, der als Joker bekannt ist: Er stürzt Gotham in ein anarchisches Chaos und zwingt Batman immer näher an die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Rache. Heath Ledger ist als Batmans Erzfeind Joker zu sehen und Aaron Eckhart spielt Dent. Maggie Gyllenhaal übernimmt die Rolle der Rachel Dawes. Zurückgekehrt aus Batman Begins sind Gary Oldman als Jim Gordon, Michael Caine als Alfred und Morgan Freeman als Lucius Fox.

Movieman.de
„The Dark Knight“ ist ein neuer Batman und zwar ein solcher, wie ihn die Welt brauchte. Zwar ist er kein Held, aber "er ist ein stiller Wächter, ein wachsamer Beschützer, ein dunkler Ritter." Diese letzten Worte des mit Sicherheit gefeiertesten Film des Jahres 2008 jagen jedem, der den Film einmal gesehen hat, sofort wieder eine Gänsehaut ein. Der wahre und reale Held hinter diesem Spektakel ist Christopher Nolan ("Insomnia", "Memento", "Following"), der seine Karriere als Independentregisseur begann und die Legende um den Fledermausmann, die 2005 durch "Batman Begins" schon einmal von ihm aufgepeppt wurde, nicht besser hätte wieder aufgreifen können. Auch in "The Dark Knight" glänzt wieder Christian Bale ("Equilibrium", "Prestige", "Rescue Dawn") als dunkler Rächer und sieht sich einem einmalig bösen Joker gegenüber gestellt. Einmalig vor allem deshalb, weil es die letzte Rolle des 2008 verstorbenen Heath Ledger ("Brother's Grimm", "Brokeback Mountain") sein sollte. Nicht nur der Tod des gefeierten Schauspielers ließ den Trubel um die Produktion schon lange vor Filmstart in den Himmel wachsen. Nolan und seine Crew vollbrachten tatsächlich ein Wunder und hielten nicht nur allen Erwartungen stand, sondern toppten diese sogar noch. Der knapp zweieinhalbstündige Film sorgte auch bei Skeptikern des Genres für Hochachtung und wurde sogar von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit dem Prädikat "Wertvoll" bedacht. Nicht nur Spannung sondern auch Intelligenz trifft auf das Actiondrama zu. In diesem Zusammenhang darf sich die Produktion zugute rechnen, dass sie zeigt, was wahres Heldentum ist. Die Zerbrechlichkeit menschlicher Werte steht dabei stets im Vordergrund und verleiht dem Werk ihre ergreifende Tiefe. FazitDer beste Action-Thriller des Jahres!

Moviemans Kommentar zur DVD: Wenngleich das Bild etwas zu dunkel ausfällt, überzeugen die Ansichten doch durch eine runde Farbstärke und Rauschfreiheit. Mit der Kompression und den Kontrasten hapert es stellenweise ein wenig. Der Sound der Disc macht diese kleinen Schwächen aber locker wieder gut, denn die Actionszenen und der Soundtrack bringen den Raum gewaltig zum Beben. Wer auf Extras aus ist, der sollte sich eine Special Edition gönnen, denn auf dieser Scheibe sind keine vorhanden.

Bild: Wunderbar rund und mit warmen Farben ausgestattet flutet das Bild der DVD die Augen des Zuschauers. In Innenszenen wirken die Ansichten allerdings einen Tick zu düster (Gesicht bei 00:19:50 oder Bart bei 00:24:42), was sich auch auf die Schwarzwerte in dunklen Einstellungen auswirkt. Hier hat man das Gefühl, das übermächtige Schwarz würde zu viel Kontur und Material verschlucken (Umhang auf Hausdach, 00:25:22) Die Schärfe gibt sich angenehm, wobei man wahrhaft anspruchsvolle Werte erst mit der Bluray erwarten darf. Gerade auf Distanz verlieren sich zwar keine Details, dennoch wirken Gesichter etwas weich. Rauschen stört das Bild zu keinem Zeitpunkt, nur hin und wieder zeigen sich leichte Kompressionsprobleme wie Vibrieren von feinen Mustern und Linienführungen (Hochhäuser, 00:30:45 oder Anzugkragen, 00:31:28) oder winzige Pixel in dem ein oder anderen nicht perfekt ausgeleuchteten Gesicht. Damit einen diese kleinen Schwächen stören können, muss man aber schon sehr genau hinschauen. Unterm Strich überzeugt die DVD, auch wenn die Bilder insgesamt ein wenig zu dunkel wirken und die Schärfe auf Distanz etwas aufweicht. Man darf sich auf die Bluray freuen, denn die DVD verheißt schon mal Gutes.

Ton: Schon die ersten Szenen beweisen, was der Sound dieser DVD alles drauf hat. Die Paukenschläge im Soundtrack dröhnen so profund und bewegen den Subwoofer so dermaßen kraftvoll, dass man das Gefühl hat, den Boden unter den Füßen weggezogen zu bekommen (00:01:41). Und das war nur der Auftakt zu einem furiosen Feuerwerk aus erschlagenden Effekten und bombastisch bewegendem Score. Hinzu kommt eine große Bandbreite an natürlichen Kulissensignalen und ausgeklügelten Detailgeräuschen. Richtungsdynamiken sind nicht nur an der Tagesordnung, sondern breiten sich im Minutentakt, in Actionszenen gar viertelsekündlich aus. Besonders die enorme Basskraft geht dabei beständig in die Magengrube, für welche der knapp zweieinhalbstündige Filmgenuss das reinste Fitnesstraining bedeutet. Sprachlich geben sich alle Fassungen äußerst kernig und natürlich, wobei das Original mit einigen zusätzlichen Stimmfacetten aufwartet, die vor allem leise Details wie Flüstern oder Schmatzen besser übertragen. Im Angesicht der gewaltigen Effekte und des voluminösen Soundtracks hätten die Stimmen fast einen Tick kraftvoller ausfallen können. Insgesamt bleibt ein tief sitzender Eindruck zurück, der hauptsächlich aus den umwerfenden Effekten und Musikstücken resultiert. Das geht in Mark und Bein.

Extras: Diese Fassung enthält keinerlei Extras. Bei den zahlreichen Special-Editions sieht das selbstverständlich anders aus. Von der herabgesetzten Gesamtwertung sollte man sich nicht von optischer und akustischer Qualität ablenken lassen. --movieman.de


Kundenrezensionen

DIE Referenz unter den Comic-Verfilmungen !!!5
In der vergangenen Dekade gab es so viele Comic-Adaptionen wie noch nie zuvor. Alle Werke aufzuzählen würde hier glatt den Rahmen sprengen. Darum sollte man sich auf die Besten beschränken, und das waren zeitweise die "Spider-Man"- , "X-Men"-Filme (jeweils die ersten beiden Teile !) und "Batman Begins". Diese Superhelden-Marken überflügelten die restliche Konkurrenz mit Leichtigkeit, die entweder nur aus üblen Gurken oder mittelprächtigen Versuchen bestand. Dabei hatte Jede der oben genannten Helden-Marken seinen eigenen Schwerpunkt:
In "Spider-Man" spielte Peter Parkers Hineinwachsen ins Helden-Dasein und die damit verbundene Verantwortung eine maßgebliche Rolle.
"X-Men" fokussierte die Außenseiter-Position der Mutanten, die mit Vorurteilen und Ausgrenzung zu kämpfen haben.
Und "Batman Begins" behandelte das Leben eines normalen Menschen (ohne übernatürliche Kräfte), der mit erlernten Kampfkünsten und hilfreicher Technik versucht, in einer ungerechten Welt etwas zu verändern.

All diese Filme hatten technisch und inhaltlich die Vorreiter-Rolle, wobei man Keinen von denen als absoluten Genre-König hervorheben konnte. Doch das war im Jahre 2008 dann auch nicht mehr nötig, denn Regisseur Christopher Nolan schaffte das Unmögliche und übertrumpfte seinen ohnehin schon hervorragenden "Batman Begins" mit seiner direkte Fortsetzung "The Dark Knight", der sämtliche Comic-Verfilmungen auf die hinteren Plätze verweist.

Der Film ist die konsequente Fortführung der BB-Handlung, die noch düsterer und härter ausfällt als beim Vorgänger und auch lückenlos an dessen Niveau anknüpft. Vollgestopft mit opulenten Bildern, praller aber dennoch bodenständiger Action und messerscharfen Dialogen wird dem Comic-Fan das Nonplusultra kreativen Schaffens gezeigt. Nolans zweite Batman-Geschichte ist nicht nur der klassische Kampf zwischen Gut und Böse, sondern viel mehr auch Vorführ-Beispiel für intensive, dichte Charakterprofile, und das kommt bei einer so interessanten Figuren-Konstellation wie hier voll zum Tragen. Ein zwiegespaltener Bruce Wayne alias Batman, der zwischen Gerechtigkeitswillen und persönlichen Anliegen hin und her pendelt, ein Joker, der pures Chaos, Tod und Anarchie verkörpert, und ein tragischer Harvey Dent aka Two-Face, der sich vom gesetzestreuen Saubermann zum Ebenbild dessen verwandelt, was er leidenschaftlich zu bekämpfen versucht.
Von diesen drei Figuren nimmt der Joker die dominante Stellung ein, welcher den Typus des Filmschurken von Grund auf neu definiert und sich neben den wohl prominentesten Bösewichtern der Filmgeschichte wie Darth Vader, Hannibal Lector und Co. dazugesellen darf. Die personifizierte Mischung aus Wahnsinn und Gewalt kann locker als neuer Bösewichts-Standard des modernen Kinos angesehen werden, und schon daraus bezieht der Film seine einzigartige Klasse. Je besser der Schurke, desto besser auch der Film. Schon allein deswegen ist "The Dark Knight" mehr als sehenswert.

Das gesunde Maß an visuellen Effekten, die fantastische musikalische Untermalung (Hans Zimmer in Bestform), das stimmige Verhältnis aus Action, Tempo und ruhigen Momenten und die Inszenierung an sich sprechen ebenso für sich. Nolans Werk erliegt zu keinem Zeitpunkt dem allgemein erwarteten Bombast, sondern punktet mit einer sehr dramatischen, wendungsreichen und toll durchdachten Geschichte, das mit seiner edlen Optik und zeitgemäßen Action-Einlagen nur unterstrichen wird.

"The Dark Knight" ist großes und anspruchsvolles Popkorn-Kino zugleich ! Und der vorläufige Höhepunkt des Comicfilm-Genres. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass er laut der internationalen Filmdatenbank IMDB der (bis dato) bestbewerteste Film dieses jungen Jahrtausends ist.
Er bewegt sich in jederlei Hinsicht in fast unerreichbare Sphären, da haben es nachfolgende Comic-Adaptionen richtig schwer, auf gleiche Augenhöhe zu kommen. Ein fast unmögliches Unterfangen, dass höchstens von Meister Nolan selbst getoppt werden könnte. Und wenn ihm Das mit dem abschließenden dritten Teil (welcher noch gedreht wird) gelingen sollte, wäre das einmalig in der Filmgeschichte.

Der Weg in die Dunkelheit5
Batman war und ist neben Spiderman wohl mein Lieblings Comic-"Held". Oder Anti-Held?
Vielleicht eine Mischung aus beidem.
Ich mochte "Batman Begins" nicht so richtig. Irgendwie war er mir zu... ich weiß nicht... realistisch.
Klingt seltsam, aber ich bin mit den Tim Burton-Filmen aufgewachsen, welche ich beide großartig finde, allein schon wegen dem skurrilem Stil.
"Batman Forever" war so schrill und bunt und trotzdem noch sehenswert (wegen Jim Carrey als Riddler). Den 4. Teil (da weigere ich mich schon den Titel auszusprechen) war einfach eine Katastrophe. Vergessen wir ihn lieber...
Nun, jedenfalls war ich immer diese etwas aufgemotzen Comic-Versionen gewöhnt, daher fand ich den ersten Film von Nolan nicht so berauschend, aber auch nicht schlecht.
Nun zu "The Dark Knight". Also da muss ich sagen, dass er mich schlicht weg aus den Socken gehauen hat!
Obwohl es mir beim Kinobesuch damals gesundheitlich nicht gut ging wollte ich keine Sekunde des Films verpassen, weil er mich einfach in den Sitz gefesselt hat.
Schon die Anfangsszene in der Bank war genial, wo ein Bankräuber den anderen auslöscht um die Belohnung nicht noch mehr zu teilen und am Ende der "Boss" der Bande mit einem Schulbus entkommt. Auf die Idee muss man erstmal kommen.
Batmans Erzfeid erscheint auf der Bildfläche. Der Joker. Heath Ledger "spielte" den Joker nicht nur, er "lebte" ihn auch spürbar. So krank, brutal und psychopatisch hat man ihn noch nie gesehen. Man weiß nichts über ihn, weil er jedem eine andere Geschichte über seine Narben erzählt. "Warum denn so ernst?"
Was hat ihn nach Gotham City geführt?
Batman.
Das ist einer der Gründe, die ich besonders bei dem Film schätze. Der Joker selbst sagt, dass er Batman niemals umbringen könnte, da er ihn vervollständigt.
Dazu hat Batman noch privat genug Probleme zu bewältigen. Seine Freundin hat einen anderen, einen erfolgreichen Rechtsanwalt, der in der Öffentlichkeit viel mehr Ansehen genießt als er.
Die Verwandlung des erfolgreichen Harvey Dent in den zwiespältigen Two-Face ist wirklich sehr gelungen und glaubwürdig und auch das Aussehen ist... schön ekelig. Nein in "Batman Forever" war es viel zu übertrieben. Hier passt es perfekt.
Was am Ende des Films übrig bleibt ist die Erkenntnis, das Batman einfach kein "Held" sein kann. In einer Stadt wie Gotham, in der es voller Verbrechen und Skrupellosigkeit nur so wimmelt ist er gezwungen sich dem anzupassen, auch wenn er nach wie vor für die andere Seite kämpft. Ein dunkler Ritter eben.


Nun, wie gesagt ist dieser Film für mich deutlich besser als sei Vorgänger und gutes Action-Kino mit Story-Tiefgang. Verdiente 5 Sterne.
Dennoch werde ich immer auch Fan der Burton-Filme bleiben. Und auch wenn Ledger wirklich großartig gespielt hat, ein Vergleich zwischen ihn und Jack Nicholson von 1989 ist einfach unangebracht. Beide Rollen werden auf völlig gegensätzlich Weise interpretiert und der Joker war 1989 ideal und genial gespielt. Punkt.

Farbloser Batman auf brillianter Blu-ray4
Mit Absicht habe ich monatelang gewartet mir eine entgültige Meinung über "The Dark Knight" zu bilden. Aus einem einfachen Grund: meine maßlose Enttäuschung nach dem ersten Ansehen im Kino.

Am besten ich fange direkt mit meinem persönlichen Hauptkritikpunkt an - Batman!

Kein Werk in der gesamten Batman-Historie degradierte den Protagonisten so sehr zur uninteressanten Nebenfigur wie "The Dark Knight". Im Vorgänger "Batman Begins" wurde meines Erachtens alles richtig gemacht. Batman/Bruce Wayne war ein zentraler Charakter, der eine interessante und glaubwürdige Entwicklung durchmachte. Die Motivation war in allen Punkten nachvollziehbar. Das Wichtigste jedoch - Batman hatte immer noch eine starke Mystik.

Was bleibt davon im Nachfolger? Sehr wenig! Batman/Bruce Wayne macht keinerlei Charakterentwicklung durch. Er bleibt von Anfang bis Ende derselbe. Das schafft echte Probleme sich mit dieser Figur identifizieren zu können. Wieso auch auf das stilistische Element des Schattens größtenteils verzichtet wurde, bleibt mir auch ein Rätsel. Es ist nun mal existenziell für Batman aus dem Schatten heraus zu agieren - seine Feinde überraschend und lautlos zu überwältigen. All dies trägt zur Coolness ungemein bei. In "The Dark Knight" ist Batman ein Schläger in gepanzertem Anzug - mehr nicht. Schade!

Auch war und bin ich immer noch überrascht von der schauspielerischen Leistung von Christian Bale. Er war einfach überwältigend in "The Machinist", "Batman Begins" oder "Prestige" (um nur einige zu nennen). Doch was ist jetzt mit ihm geschehen? Selten hat mich ein Schauspieler so sehr gelangweilt wie Mr. Bale in diesem Film. Zuerst dachte ich, es hätte mit seiner Rolle zu tun, doch auch im später erschienenen "Terminator: Salvation" war keinerlei Besserung zu spüren. So stellt sich die Frage, ob er entweder der Schauspielerei bereit überdrüssig ist oder ob er nur eine Phase durchmacht, die sich hoffentlich im (vorerst) letzten Batman wieder gibt. In der "Dark Knight"-Kondition allerdings einfach untragbar.

Die Lichtblicke des Spektakels sind jedoch die Rollen sowie Schauspieler des Lucius Fox (Morgan Freeman), Alfred Pennyworth (Michael Caine), Commissioner Gordon (Gary Oldman), Harvey Dent (Aaron Eckhart) und natürlich des Jokers (Heath Ledger). All diese Charaktere schaffen es mit Leichtigkeit Batman/Bruce Wayne die Show zu stellen, die Handlung an sich zu reißen und "The Dark Knight" in einen interessanten Film zu verwandeln. Leider stand Katie Holmes in der Rolle als Rachel nicht mehr zur Verfügung und somit übernimmt Maggie Gyllenhaal diesen Part - sehr zum Nachteil des Rachel-Charakters. Schauspielerisch sehr uninteressant umgesetzt und optisch mindestens ein bis zwei Klassen niedriger anzusetzen als ihre Vorgängerin.

Die Story an sich hat einen schönen Bogen und hätte idealer Weise nach dem Joker-Plot ihr Ende gefunden. Das Problem wurde offenbahrt und zufriedenstellend zu Ende geführt. Der Two-Face Abstecher am Ende war meiner Meinung nach vollkommen überflüssig. Es ist dasselbe Problem, welches sich auch schon bei "Spider-Man 3" in Form von Venom zeigte. Warum wird ein zentraler und interessanter Antagonist innerhalb von 20 Minuten eingeführt nur um ihn anschließend sein Ende finden zu lassen. Auf mich machte dies den Eindruck, dass man unbedingt und künstlich den Film verlängern wollte. Hätte der Joker mit seiner Präsenz als Gegenspieler nicht mehr als ausgereicht? Und wäre es nicht interessanter gewesen im dritten Teil eine ausgearbeitetere Version der Two-Face Story zu präsentieren. Ein ähnliches Szenario wie im Vorgänger, jedoch wurde hier die Balance zwischen Ra's al Ghul und Scarecrow wesentlich besser etabliert. Somit macht das Ende von "The Dark Knight" einen unausgegorenen Eindruck.

Dennoch bleibt anzumerken, dass der Film mich prächtig unterhalten hat, auch wenn ich drei bis vier Durchläufe brauchte, um über die angesprochenen Kritikpunkte hinweg sehen und die Vorzüge vollends geniessen zu können.

Zur Blu-ray Fassung bleibt zu sagen, dass diese wirklich absolut phänomal ist. Insbesondere in den IMAX-Sequenzen raubt es einem desöftern den Atem. Gestochen scharfe Bilder, bombastischer Sound und satte Farben - alles absolute Referenz. Der Formatwechsel hat mich nicht wirklich gestört und es ist schön zu sehen, wie gewaltig die Szenerie wirken kann wenn das gesamte 16:9-Format genutzt wird. Und obwohl man sich wünscht, dass der ganze Film in IMAX daherkommt, so wird man im Making-of darüber aufgeklärt warum dies logistisch leider noch nicht möglich war. Aber alles eine Frage der Zeit und ich bin mir sicher, das wir beim dritten Teil dieser Reihe eine vollständige IMAX-Version erhalten werden. Das Bonusmaterial ist nett anzuschauen, spiegelt allerdings die aktuelle Tendenz wieder und befasst sich fast ausschließlich mit technischen Aspekten. Interessant beim ersten Anschauen, jedoch erreicht es nie die Klasse und den Informationsgehalt der "Herr der Ringe", "Blade Runner" oder "Alien" Making-ofs.

Für mich die fünf jeweils positiven und negativen Aspekte des Films "The Dark Knight" und der Blu-ray Umsetzung:

+ Bild und Ton absolut brilliant (insbesondere IMAX-Sequenzen)
+ hervorragende Nebencharaktere (mit Ausnahme von Rachel)
+ Joker-Story phänomenal
+ bombastische Actionsequenzen
+ großartiger Joker-Score

- uninteressanter Batman/Bruce Wayne
- unausgegorener Two-Face Plot
- streckenweise langatmig
- Batpod unangemessen comichaft
- Bonusmaterial ein wenig uninspiriert

"The Dark Knight" auf Blu-ray begeistert mehr als er es im Kino getan hat, gerade weil man in den eigenen vier Wänden leichter über seine gewisse Langatmigkeit hinweg sehen kann. Die hevorragende Bildqualität und die IMAX-Sequenzen helfen hierbei enorm. "The Dark Knight" ist eine der besten Comicumsetzung bisher und wird trotz des blassen Christian Bale und der fehlenden Dunkelheit, wohl ein absoluter Filmklassiker werden - insbesondere wegen der fesselnden Joker-Story und des leider zu früh verstorben Heath Ledger.

3,5 Sterne - aufgerundet auf 4 wegen der makellosen Blu-ray Umsetzung